Gadgetlove: Wer sagt, dass Triathlon teuer sei?

Triathlon gehört ja eher zu den teureren Sportarten. Rennmaschinen, Trainingslager, Startgelder und Co summieren sich schnell auf vierstellige Summen. Alleine für den erhöhten Kalorienbedarf während einer Ironman-Vorbereitung kann man lt. der Zeitschrift „Triathlon“ nicht ganz ernst gemeinte 1.000 Euro kalkulieren. 

Spannend wird es bei Anschaffungen, dessen (Grenz)Nutzen nicht belegt ist oder nur sehr marginal ist. Beispiele: Neuer Aero-Einteiler, neuer Helm oder wieder ein neues Experiment mit neuer (Wettkampf)ernährung. Hier wird viel Geld gemacht und letztlich steht es jedem Athleten frei, worin er investiert und woran er glaubt.

Umso erstaunlicher, dass ich in diesem Jahr noch keine 100 Euro für Zubehör und Gadgets ausgegeben habe:

Handy im Scheckkartenformat

Als Morgenläufer in Köln erlebt man leider einiges. Man wird Opfer von Betrunkenen bzw. Pöbeleien, Zeuge von Verbrechen und als ich zuletzt im Wald unterwegs war, wusste ich auf einmal, warum in Zeitungsberichten so oft von „Die Leichte wurde von einem Jogger gefunden“ die Rede ist.

Hyundai_Handy

Noch am selben Tag habe ich mir neben einigen Verteidigungs-Hilfsmitteln ein Handy für ca. 20 Euro im Scheckkartenformat besorgt. Endlich mal ein Handy, das man wirklich mitnehmen kann. Auf ein iPhone am Arm stehe ich nämlich nicht so. 😉

Fazit: Beste Investition und der Akku hat nach 2 Monaten(!) noch 80%.


Schwimmhilfen von FINIS

In den letzten Monaten ist beim Schwimmen der Knoten geplatzt. Bin zwar noch nicht schnell, aber kann zumindest 4km durchschwimmen und versuche stetig, meine Technik zu verbessern. Und zwar immer nur 1-2 Dinge gleichzeitig umzusetzen.

Ein Problem ist die Kopfhaltung, da ich immer etwas nach vorne Blicke. Wohl aus Angst vor Zusammenstößen? Also versuche ich mich immer daran erinnern, auf die Kacheln zu blicken, damit der Körper gerade bleibt und nicht absinkt. Klappt leider nicht immer und deswegen habe ich einmal folgendes Gadget für knapp 20 Euro ausprobiert:

Finis_Swimming_Posture

Der FINIS Swim Posture Trainer bohrt sich in den Rücken, sobald man den Kopf neigt und man behält automatisch die „richtige Position“ bei.

Fazit: Nur, wenn man Schmerzen mag. Bleibt meist im Schwimmrucksack.

Ein weiteres Hilfsmittel von FINIS nutze ich dagegen regelmäßig: Den Swimming Axis Buoy. Den Buoy kann man sowohl zwischen die Beine nehmen als auch an den Knöcheln befestigen und den (teils unbewussten) stoppen. Vor allem trainiert man damit die richtige Körperspannung im Rumpf.

Fazit: Nutze ich mehrmals die Woche und dient auch noch als Flaschenhalter. 😉

Neue Anti-Schnarch-Schiene

Ok, man fühlt sich wie ein Rentner, wenn man nach dem Aufstehen eine Art „Gebiss“ zusammen mit einer KukiDent in ein Glas wirft.

Und das ist mir eigentlich ziemlich egal, denn wie beim Triathlon kommt es ja auf das Ergebnis an. 😉

Nicht nur die Mitmenschen freut es, wenn ich nachts keine Bäume mehr umsäge, sondern auch meinem Schlafrhythmus bekommt es. Der Trainingseffekt kommt ja schließlich nicht durch die Trainingseinheit, sondern durch die Erholung danach.

Während ich früher pro Nacht wegen Sauerstoffknappheit dutzende Weckreaktionen hatte, schlafe ich nun durch. Das fühlt sich an wie wenn man die erste Nacht auf einer Trauminsel im Hotel mal richtig ausgeschlafen hat… 😉

Fazit: Gutes „Renter-Gadget“ mit 0-Euro-Zuzahlung. 

Laufschuh mit eingebautem GPS-Tracker von Under Armour

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und deswegen widme ich dem folgenden „Under Armour Speedform Gemini 2 Record Equipped“ in Kürze einem eigenen Artikel. Mehr in Kürze hier und auf Facebook.

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