Jahresrückblick 2016 und eine riesige Veränderung in 2017!

Was war das für 1 Jahr?! Neuer Trainer, einmalige Herausforderung und auch viel Genuss. Nur so viel: 2016 war nicht nur sportlich eines der tollsten Jahre überhaupt! Zeit, einmal zurückzublicken und vor allem auch eine Vorschau auf 2017 zu wagen. Da gibt es tolle Veränderungen!

Höhepunkte 2016

Wieder zwei Major Marathons von meiner Bucket List geschafft. Los ging es im Frühjahr mit Boston. Hammer Strecke bei tollem Frühlingswetter. I love it!

Im Juli folgte dann mein erster Ironman in Frankfurt. Darauf habe ich mich auch wirklich lange vorbereitet, doch das Training selbst war entsprechend angepasst und relativ harmlos. Hab immer auf eine Verschärfung des Trainings gewartet und dann stand ich auf einmal an der Startlinie. Frankfurt war ein sehr tolles Rennen und ich bin immer noch sehr dankbar über das Erlebnis und stolz auf das Ergebnis von knapp über 10 Stunden.

Gegen Ende des Jahres dann den Traum schlechthin erfüllt: New York Marathon! – Bin immer noch total beeindruckt. Das wird nicht mein letzter Marathon dort gewesen sein. 🙂

Tiefpunkte

Es gab so gut wie keine Tiefschläge. Keine einzige Erkältung. 99% der Trainingseinheiten konnte ich durchziehen. Der stete Tropfen ist im Sport sowie in allen Bereichen des Lebens der Erfolgsfaktor Nummer 1!

Nur bei der IM 70. Europameisterschaft in Wiesbaden ging nicht mehr viel. Tank leer. Strecke katastrophal, aber eine schöne Stadt. Wäre hier gerne mit Familie noch mal hin, doch 2016 was gleichzeitig das letzte Rennen für die Stadt Wiesbaden.

Bei meiner zweiten Langdistanz vor meiner Haustür in Köln wollte ich die Sub10 noch mal angreifen, bis mir der Regen und eine Verletzung dazwischen kam. Eigentlich kein Tiefpunkt, denn 10:20h sind trotzdem eine schöne Zeit und der Mann mit dem Hammer kam erst bei KM 30.

Kein Recap ohne Zahlen

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  • 6100 Radkilometer (+90% im Vergleich zu 2015)
  • 2250 Laufkilometer (-32%)
  • 275 Schwimmkilometer (+250%)

Fazit

Ich bin extrem dankbar wie das Jahr lief und hatte einen tollen Saisonhöhepunkt in Frankfurt. den ich akribisch vorbereiten konnte… abgesehen von dem Boston-Marathon, der nicht in eine professionelle Ironmanvorbereitung gehört. Ein bisschen Unvernunft muss eben auch sein. 🙂

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2016 wollte ich verletzungsfrei bleiben was nicht ganz geklappt hat. Wie durch ein Wunder war die Achillessehnenverletzung, wo ich den Grund immer noch nicht genau kenne, nach etwas Geduld völlig verschwunden. Auf jeden Fall habe ich gemerkt, dass Triathlon weiterhin der richtige Weg ist im Vergleich zum alten Greif-Plan mit bis zu 140 Wochenkilometern.

Vorschau auf 2017: Freiheit!

Wenn Triathlon der richtige Weg ist dann sollte ich 2017 wohl auch wieder als Triathlet starten, oder? ? Als Hauptziel möchte ich die Sub10 in Frankfurt knacken und weiterhin an meiner sechsteiligen Medaille der Major Marathons arbeiten. Im Februar steht der Tokyo-Marathon an und im Oktober werde ich den Chicago-Marathon laufen und vielleicht im Frühjahr 2018 in London die 2:45h angreifen.

Der größte Knaller kommt aber jetzt: Ab 2017 werde ich 40h mehr Zeit die Woche haben und nicht mehr als Angestellter, sondern ortsunabhängig an meinen eigenen Projekten arbeiten.

Das heißt konkret: Viel mehr Zeit für Familie und Freunde, Reisen, Bücher, im Jetzt leben, selbst kochen und selbstverständlich auch mehr Zeit dem Training widmen. Natürlich werde ich dabei nicht blind einfach nur Kilometer abreißen. Dabei hilft mir schon mein Trainer Mario, mit dem ich 2017 den Trainingsplan sogar noch besser auf mein Stresslevel anpassen werde (Stichwort HRV). Etwas mehr und härteres Training darf es schon sein und natürlich auch etwas mehr Athletik, Technikübungen, Massagen, Sauna, und insgesamt viel mehr Regeneration – alles was ich 2016 eher stiefmütterlich behandelt habe.

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Bereits jetzt im Winter versuche ich übrigens auch viel länger zu schlafen was man am Graph ganz schön sieht. Und trotzdem werde ich Frühaufsteher bleiben, weil die Morgenroutine ein extremer Game Changer in meinem Leben war. Doch nach dem 4km-Schwimmen noch mal für ein paar Stunden ins Bett zu gehen und dann um 12 Uhr für die zweite Einheit oder einen schönen Netflix-Tag aufzustehen: Unbezahlbar

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