Jeden Tag trainieren mit diesen Nahrungsergänzungsmitteln?

Kann man eigentlich jeden Tag trainieren? Die Antwort lautet: Ja! In diesem Artikel geht es darum wie es mir gelungen ist, alle Trainingseinheiten meiner Marathonvorbereitung zu absolvieren – und das auch noch relativ ausgeruht.

Die Marathon-Metamorphose

Am Anfang habe ich mir noch nichts dabei gedacht als einige Trainingseinheiten ganz gut liefen. Dann dachte ich, dass die Zahlen (z. B. VO2max) sicherlich falsch berechnet sind, doch spätestens ein paar Wochen vor dem Berlin-Marathon wusste ich, dass die Vorbereitung dieses Jahr anders läuft.

Mein Körper hat eine Art Marathon-Metamorphose erlebt. Früher waren vor allem die Tempodauerläufe über 18km eine Qual. Jetzt liebe ich diese Läufe. Früher konnte ich bei langen Läufen die Endbeschleunigung gerade mal bis 4:10 min/km ziehen. Jetzt laufe ich 20km ein und kann dann noch 15km in 3:55 min/km laufen.

Auf Spurensuche

So ganz kann ich den Sprung immer noch nicht erklären, aber ich habe ein paar Ideen.

Im Winter werden Läufer geboren

Im Winter 2014/2015 hatte ich bereits eine sehr gute Vorbereitung und dann verletzungsbedingt eine lange Pause. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich im Mai nicht wieder bei 0 anfangen musste, sondern noch dem Grundlagen- und Schnelligkeitstraining zehren konnte.

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Triathlon ist gut für Läufer

Triathleten haben es gut: Trotz Verletzung gibt es fast immer noch eine Sportart, die man problemlos machen kann. Nicht umsonst steigen auch viele verletzte Läufer zwischenzeitlich auf Radfahren oder Aquajogging um.

Habe einen Plan

Es ist wie so häufig sehr wichtig, dass man einen Plan hat. Schnelle Läufe, lange Läufe, Intervalle und Grundlagenläufe sind die Mischung für einen erfolgreichen Marathon.

Bei einem guten Plan sind Be- und Entlastungen, Umfangssteigerungen und -reduktionen genau aufeinander abgestimmt.

Befolge den Plan

Nichts hat mehr Einfluss auf das Marathonergebnis als gutes Training. Daher lautet die Antwort von Siegläufern auf die Frage zu Ihrem Erfolg fast immer: „I trained hard“.

Doch wie schafft man es, den Plan Realität werden zu lassen?

Ernährung als Schlüssel zum regelmäßigen Training?

Die guten Erfolge habe ich dieses Jahr durch das gute Training erreicht. Das hat aber nur durch gute Ernährung geklappt, auf die ich vor allem durch die „F-AS-T Formel“ gekommen bin.

Rote Beete und Arginin für schnelle Regeneration

Geschmacklich ist beides nicht mein Fall, darum mische ich das Arginin in den Rote-Beete-Saft und dann runter damit. 🙂

Beides hilft mir sehr, mich zu regenerieren. Rote Beete kann sogar zusätzlich einen Leistungsschub für das nächste Training geben.

Zink, Quark und L-Glutamin

Ich bin eine Quarkvernichtungsmaschine und esse täglich zwischen 250g und 750g davon. Dazu noch etwas Glutamin-Pulver über das Müsli und die Sache stimmt.

Das Eiweiß hilft sehr bei der Regeneration und wirkt sich aufs Immungsystem aus. Täglich mindestens 50mg Zink (bei drohenden Infekten deutlich mehr) fördern das Immunsystem zusätzlich.

Vitamin D3, K2 und Magnesium

Am meisten hat mir dieses Jahr wohl Vitamin D3 gebracht. Es ist gut für die Knochen, hat aber auch einen positiven Effekt auf das Befinden und das Immunsystem.

Nach dem Ermüdungsbruch habe ich mit 4000IU angefangen und dadurch meinen Vitamin-D3-Spiegel bis auf 47 ng/ml gebracht. Das ist schon OK und ich hatte dieses Saison keine Beschwerden mehr.

Trotzdem empfehlen Dr. Feil und andere Blogs (hier und hier) durchaus eine höhere Supplementierung – gerade im Winter. Daher steige ich jetzt auf 10.000IU pro Tag um und orientiere mich eher an 100ng/ml.

Unterstützend wirken Vitamin K2 und Magnesium, das man als Läufer sowieso immer braucht.

Drei Hinweise zum Schluss

Jeden Tag trainieren zu können heißt nicht jeden Tag zu trainieren. Ruhetage sind toll. Noch toller ist es, wenn man den Tag eigentlich nicht bräuchte. Bei der nächsten Trainingseinheit wird man dank Superkompensation nur noch „fliegen“

Am Ende muss jeder selbst ausprobieren was funktioniert und was nicht. Dafür ist jede einzelne Geschichte zu verschieden.

Frage einen Arzt, bevor Du jeden Tag trainierst oder zu Nahrungsergänzungsmitteln greifst. Nach einer gründlichen Untersuchung mit Blutbild kann’s dann losgehen.

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