Kölnmarathon 2012: 42,195km nach Plan

Der Kölnmarathon 2012 ist mittlerweile Geschichte. Obwohl es mein dritter Marathon war, würde ich eher behaupten: Es war mein erster richtiger Marathon.

Meinen ersten Marathon habe ich zwar 2010 absolviert, aber zwischen einen „Marathon absolvieren“ und „einen „Marathon laufen“ ist ein großer Unterschied. Im Frühjahr 2012 fing ich noch einmal komplett von vorne an und habe mir immer wieder die drei wichtigen Faktoren ins Gedächtnis gerufen: Beweglichkeit, Kraft, Technik.

So kam es, dass statt Lauftraining plötzlich intensives Krafttraining mit Personal Trainer angesagt war und anstelle der Pläne von runnersworld.de individuell ausgearbeiteten Pläne rückten. Laufen kann zwar fast jeder, aber das ist nicht immer effizient und verletzungsfrei.

Kölnmarathon 2012
Kölnmarathon 2012

Mit der Zeit stieg das Laufpensum wieder und ich erreichte knapp zwei Wochen vor dem Marathon den Trainingshöhepunkt. Bereits damals hatte ich ein gutes Gefühl und es lief tatsächlich genau wie geplant: Ruhig angehen und ab KM 15 mit langsam leerer werdenden Glyogokenspeichern das eigentliche Rennen in Angriff nehmen.

Wenn man die zweite Hälfte schneller läuft als die erste, auf den letzten Kilometern viele Läufer überholen kann und in aufrechter Haltung ins Ziel einläuft, merkt man, dass sich das ganze Training gelohnt hat. Am Ende wurden es 3:23h (Link zu Runtastic) worüber ich sowohl sehr glücklich als auch sehr erleichtert war.

Nach dem Marathon wird das Pensum natürlich verringert, aber wer sich zu sehr auf die faule Haut legt, verschenkt Potential. So kann man beispielsweise noch ein paar kleinere Volksläufe absolvieren und wie in meinem Fall endlich die 20-Minuten-Marke über 5km knacken. 🙂

2013 geht es weiter, u.a. mit den Marathons in Bonn und Berlin.

1 Kommentar

  1. Hallo Marco ich bin auch an einer sub 3 Zeit dran. Momentan steht bei mir die Zeit auf 3std 11 min. Dieses Jahr versuche ich die Hürde zu nehmen. Liebe Grüße aus Deutschland süden. Armin teubler

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