Mein erster Ironman – powered by Trusted Shops

Tick tack, tick tack. Nur noch zehn Tage bis zum Frankfurt und derzeit scheint alles aufzugehen. Wie es in letzter Zeit genau lief und was ich in Frankfurt erwarte, erfahrt Ihr in diesem „Pre-Race Blogpost“.

Die Vorbereitung

Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Viele Dinge haben einfach funktioniert. Das Training ist im Vergleich zu 2015 zwar deutlich angestiegen, aber dennoch habe ich mich immer überragend gefühlt.

Es gab weder körperliche noch mentale Beschwerden. Während man vor Jahren noch schlecht gelaunt war, wenn man mal eine Einheit ausfallen lassen musste, hatte ich diesen künstlichen Stress in diesem Jahr nicht. Zu 95% habe ich die Einheiten einfach absolviert oder im anderen Fall bewusst mal nicht trainiert.

Hauptgrund: Vernünftiger Trainer mit Trainingsplan.

Training ab Mai 2015

vs.

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Training 2016

Boston Marathon 2016

Der erste Wettkampf ist ein persönlicher Traum und gleichzeitg der Albtraum jeder Ironman-Vorbereitung. Im April bin ich den Boston-Marathon gelaufen und das war tatsächlich einer der schönsten Wettkämpfe überhaupt:

Es war ein wundervoller Tag und der Auftakt eines noch schöneren Urlaubs während andere Triathleten vermutlich gerade im Trainingslager waren.

Ob ich 2017 genauso verfahren würde? Ich weiß es noch nicht und entscheide mich von Jahr zu Jahr, ob ich mehr auf Marathon oder Triathlon gehen möchte. Natürlich würde ich gerne alle Major Marathons laufen und hoffe, dass ich im April 2017 einen Startplatz für London bekommen werde.

Ironman 70.3 Kraichgau

Während 2015 der IM 70.3 Kraichgau noch mein Saisonhöhepunkt war, habe ich ich ihn dieses Mal als Vorbereitungswettkampf mitgenommen. Ohne Stress, aber dafür mit viel Spaß.

Beim Schwimmen konnte ich mich leider nicht verbessern, obwohl ich dieses Jahr bis zu 10 km die Woche geschwommen bin. Hier liegt noch viel Verbesserungspotential – vor allem im Bereich Open Water mit vielen Armen und Beinen um einen herum.

Dafür lief das Radfahren dieses Jahr deutlich besser. 10 Minuten schneller dank ordentlicher Pacing-Strategie, wo man an Wellen auch mal richtig treten kann. Außerdem bin ich dieses Mal bei den Abfahrten nicht mehr geradeaus gefahren. 😂

Der anschließende Halbmarathon war dann schließlich eine totale Überraschung. In 1:24h – d.h. einem 4er Schnitt – konnte ich die Strecke absolvieren und somit ebenfalls 10 Minuten schneller als im Letzten Jahr.

Das Pacing ging genau auf, d.h. ich hab die ersten 3km bewusst langsamer gemacht um dann hochzuziehen. Im Gegensatz zu einem reinen Laufwettkampf habe ich das restliche Rennen aber nicht mehr nach GPS-Pace, sondern nach Gefühl gesteuert und das ging total auf.

Das ist auch gleichzeitig eines meiner Learnings seitdem ich ernsthaft Triathlon betreibe. Es kommt nicht auf die Laufkilometer an. Mittlerweile bin ich so schnell wie in Greif-Zeiten und das mit wirklich wenigen Laufeinheiten pro Woche.

Die Ergebnisse in Boston (2:58h als „Fun-Lauf“) oder auch die objektiven VO2-Hochrechnungen bestätigen diese These.

Meinen Hund freut das geringere Laufpensum jedoch weniger. 😂

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Ziel für den Ironman Frankfurt

In letzter Zeit werde ich öfters nach meinem Ziel für Frankfurt gefragt. Es ist eine Fahrt ins Ungewisse, weswegen Finishen schon toll wäre. Doch gerade in den letzten 2-3 Wochen vor dem Wettkampf konkretisiere ich die Ziele schon einmal gerne und so lautet es jetzt: 9:59h.

Jetzt heißt es für Hendrik, der ebenfalls von Trusted Shops supported wird (Danke!), und mich: Voller Fokus auf Frankfurt, denn schließlich fehlt nur noch eine Medaille bis zum Ironman. 🎖

2 Kommentar

  1. Viel Erfolg Marco! Wenn ich sehe was du für ein Pensum (2,5h/Tag im Mai!?!) abgerissen hast wirst du dein Ziel sicher schaffen!

    Viele Grüße

    Jens

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