So lief der Energizer Night Run 2012

Köln ist um ein Laufevent reicher: Der Energizer Night Run. Klingt zunächst wie ein Abklatsch der sehr schönen Bonner und Kölner Nachtläufe. Doch während man dort in die Dämmerung hineinläuft, beginnt man beim Night Run in der Dunkelheit. Der Clou: Jede Läuferin und jeder Läufer startete mit einer im Startpreis enthaltenen Stirnlampe. Das brachte Licht ins Dunkel und sorgte für eine beeindruckende Atmosphäre:

Energizer Night Run 2012 - Foto: Detlev Ackermann
Energizer Night Run 2012 – Foto: Detlev Ackermann

Organisation und Programm

Von der Startnummernausgabe bis hin zum Rahmenprogramm mit zahlreichen Ständen und wurde an alles gedacht. Genau wie bei den bereits großen, etablierten Events. Es gab sogar eine Charity-Aktion: Denn Elektrizität ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich.

Das Starterkit hatte es in sich, denn neben der bereits erwähnten Lampe gab es ein Laufshirt und einen Rasierer. Für 18 Euro ein echtes Schnäppchen, zumal die Stirnlampe auch für private Läufe in der Dunkelheit mehr als ausreichend ist. Aus Sicherheitsgründen kann ich das nur empfehlen, denn die Bekanntschaft mit Wurzeln, Autos oder entgegenkommende Läufern ist meist weniger angenehm.

Streckenführung

Zur Auswahl standen die nach Kölscher Genauigkeit ausgemessenen Distanzen 5km und 10km. Die Strecken hatten leider ein paar Knackpunkte: Am Anfang staute es sich, dann wurde der Lauf plötzlich zu einem Crosslauf, Es gab Gegenverkehr und gegen Ende noch mal Stau.

Alles Punkte, die zeigen, wo man den Lauf einordnen kann: Ein Volkslauf mit Stimmungsgarantie. Nichts für ambitionierte Läufer, sodass man fast überlegen könnte, ganz von der Zeitmessung abzusehen. Die recht hohen Siegerzeiten unterlegen das etwas. Ich bin daher lieber direkt von hinten gestartet und habe den Lauf genutzt, meine Beine nach dem Training der letzten Wochen etwas mit Sauerstoff zu versorgen und die Atmosphäre zu genießen. 😉

Fürs nächste Mal würde ich mir außerdem wünschen, dass noch mehr an die Läuferinnen und Läufer appelliert wird, auf sich und andere Teilnehmer zu achten. Die Dunkelheit und extreme Enge wurde leider einigen zur Verhängnis und es kam zu Stürzen. Vielleicht lässt sich das durch eine andere Strecke oder mehreren Startblöcken noch etwas entzerren. Das hätte auch den Vorteil, dass die tollen Lichterketten noch länger wären. 😉

Links

Video

Das folgende Video ist noch aus 2011, aber sicherlich wird die Kölsche Version bald nachegreicht!

Foto: Detlev Ackermann

Schreibe einen Kommentar